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Leera­ner Poet­ry Slam im Thea­ter an der Blinke

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Am Sams­tag, 14. Sep­tem­ber 2019 — 20:00 Uhr — fin­det der nächs­te Leera­ner Poet­ry Slam im Thea­ter an der Blin­ke statt. Das Publi­kum erwar­tet einen unter­halt­sa­men Abend mit einer Mix­tur aus Stand-up-Come­dy, Dich­ter­wett­streit, Kaba­rett und Sto­rytel­ling. Neben den vier span­nen­den Kan­di­da­ten, die sich ein Wort­ge­fecht um den „Gol­de­nen Kut­ter“ lie­fern wer­den, sor­gen auch der Leera­ner Slam­mer und Schrift­stel­ler Andy Strauß als Mode­ra­tor sowie Flo­ri­an Win­tels als Musik-Act für bes­tes Live-Enter­tain­ment. Das Publi­kum bil­det die Jury und ent­schei­det mit Applaus und Punk­te­ta­feln von 1–10 Punk­ten über Sieg und Niederlage.

Dabei haben die vier Kan­di­da­ten jeweils sechs Minu­ten Zeit, um die Zuhö­re­rin­nen und Zuhö­rer zu begeis­tern und sich am Ende den gol­de­nen Kut­ter zu sichern. Neben dem Leera­ner Mode­ra­tor Andy Strauß ste­hen Luca Swie­ter aus Aachen, Chris­ti­an Rit­ter aus Ber­lin sowie Jas­per Died­rich­sen und Hin­nerk Köhn (bei­de Ham­burg) auf der Büh­ne. Den musi­ka­li­schen Bei­trag lie­fert Flo­ri­an Win­tels aus Bad Bentheim.

Der gro­ße Leera­ner Kul­tur­preis im Poet­ry Slam um den “Gol­de­nen Kut­ter” mit einem Best of der Stars der Szene!

Andy Strauß legt end­lich nach! Der gebür­ti­ger Leera­ner, selbst eine Kory­phäe auf dem Gebiet des gespro­che­nen Wor­tes lädt am Sams­tag den 14. Sep­tem­ber 2019 vier sei­ner liebs­ten Poet­ry Slam­mer zu einem Wort­ge­fecht der Extra­klas­se nach Ost­fries­land in das Thea­ter an der Blin­ke, damit sie sich im Kampf um den Gol­de­nen Kut­ter duellieren.

Freut Euch auf fol­gen­de Teilnehmer

Luca Swie­ter (Aachen) // Hin­nerk Köhn (Ham­burg) // Chris­ti­an Rit­ter (Ber­lin) // Jas­per Died­rich­sen (Ham­burg) und als musi­ka­li­sches Fea­ture ist Flo­ri­an Win­tels (Bad Bent­heim) am Start.

#TICKETS sind bei der Spar­kas­se Leer Witt­mund , Nord­west Ticket & Reser­vix erhält­lich. Online auf Ticketmaster.de

Das Prin­zip eines Poet­ry Slams ist schnell erklärt: Autorin­nen und Autoren tre­ten mit aus­schließ­lich selbst geschrie­be­nen Tex­ten gegen ein­an­der an und das Publi­kum ist die Jury. Jeder der auf­tre­ten­den Künst­le­rin­nen und Künst­ler hat dabei jeweils sechs Minu­ten Zeit sei­ne / ihre selbst ver­fass­ten Tex­te vor­zu­tra­gen, dann sind die Zuschau­er / Zuhö­rer an der Rei­he und bewer­ten die gehör­ten Bei­trä­ge mit laut­star­kem Applaus sowie mit Punk­ten von eins bis zehn.

Ver­klei­dun­gen und Requi­si­ten sind unter­sagt, eben­so durch­gän­gi­ger Gesang. Dem Sie­ger / der Sie­ge­rin winkt neben Ruhm und Ehre eine Tro­phäe, näm­lich der „Gol­de­ne Kutter“.

Der Leera­ner Kul­tur­preis ist bun­des­weit heiß begehrt, so stan­den in der Ver­gan­gen­heit eini­ge Deut­sche Meis­ter und Lan­des­meis­ter im Wort­sport Poet­ry Slam auf der Leera­ner Bühne.

Freut Euch auf einen kurz­wei­li­gen Abend mit einer wil­den Mix­tur aus Wort­ge­fecht, Kaba­rett, Come­dy, Lyrik und Storytelling!

Künst­ler­infos:

Luca Swie­ter (Aachen)
https://www.facebook.com/lucaleticia/

Luca Swie­ter, 25, wohn­haft in Aachen, ist Poet­ry Slam­me­rin. Seit 2013 ver­sucht sie, das Publi­kum mit ihren Tex­ten zu begeis­tern oder wenigs­tens mäßig zu unter­hal­ten. Luca Swie­ter ist Teil des Cha­os­Le­seClubs, Aachens erfolg­reichs­ter (und ein­zi­ger) Lese­büh­ne. Sie war Teil­neh­me­rin der deutsch­spra­chi­gen Poet­ry Slam Meis­ter­schaf­ten im U20 und Ü20 Bereich, sowie mehr­fa­che Fina­lis­tin der Nord­rhein-West­fä­li­schen Lan­des­meis­ter­schaf­ten. Ihr Lieb­lings­ge­richt ist Nudelauflauf.

Hin­nerk Köhn (Ham­burg)
https://www.facebook.com/koehnich/

Hin­nerk Köhn (*1993) ist Slam Poet, Mode­ra­tor und Autor. Er hat ein abge­bro­che­nes Stu­di­um, eine abge­schlos­se­ne Aus­bil­dung, eine ver­klär­te Sicht auf die Welt und einen dre­cki­gen Humor. Manch­mal ist er süß, manch­mal roman­tisch, meis­tens ein wenig gru­se­lig, dafür aber charmant.
Ham­burgs Laut­spre­cher Final­sie­ger 2013
Kie­ler U20 Stadt­meis­ter 2013
Deutsch­spra­chi­ger U20 Vize Cham­pi­on 2013
Mehr­fa­cher Sie­ger von sehr, sehr vie­len Poet­ry Slams. Ziem­licht gut. Und Lan­des­meis­ter­schaf­ten HH und SH — Immer Fina­le — was los?!

Chris­ti­an Rit­ter (Ber­lin)
https://www.facebook.com/christianritter
https://christianritter.wordpress.com/

Chris­ti­an Rit­ter, Diplom-Ger­ma­nist, Autor und Lebe­mann, lebt in Ber­lin. Als wür­de das nicht schon rei­chen, um den All­tag aus­zu­fül­len, ist der „Tau­send­sas­sa der per­for­ma­ti­ven Büh­nen­kunst“ (eine Zei­tung) Mit­glied der Lese­büh­ne „Zen­tral­ko­mi­tee Delu­xe“ (Ber­lin), ver­an­stal­tet und mode­riert die Poet­ry Slams in Würz­burg, Bam­berg und diver­sen ande­ren Städ­ten. Dem For­mat Poet­ry Slam ist er hin­ter und auf der Büh­ne eben­so treu wie er ger­ne mit Stand-up-Auf­trit­ten den per­sön­li­chen Kick sucht und solo mit sei­nem aktu­el­len Buch & Pro­gramm „Bir­git & Ber­lin“ unter­wegs ist.

Rit­ter, „die schar­fe Zun­ge der Post-Pop-Lite­ra­tur“ (eine ande­re Zei­tung) kommt durch all die­se Auf­trit­te ohne­hin viel in der Gegend her­um und beob­ach­tet dabei das, was er vor­nehm­lich in sei­nen Tex­ten fest­hält: Den Clash der Kul­tu­ren im Klei­nen wie im Gro­ßen, miss­glück­te und dadurch unbe­schreib­li­che und unbe­schreib­lich komi­sche Kom­mu­ni­ka­ti­on, merk­wür­di­ge Dia­lo­ge und ande­re Miss­ver­ständ­nis­se. Ob in sei­nem größ­ten You­Tube-Hit „Teen­ager­mäd­chen“ oder den im aktu­el­len Pro­gramm ent­hal­te­nen „Gay­lord 3000“, „Die Gedan­ken der Tau­be“ oder „Le weekend“, letzt­end­lich steht im Zen­trum des Gesche­hens immer die eine unbe­dach­te Äuße­rung, die so viel mehr aus­löst. „Man merkt dir das gar nicht an.“

Rit­ter war sowohl deutsch­spra­chi­ger Vize­meis­ter als auch öfter baye­ri­scher Meis­ter im Poet­ry Slam. Sons­ti­ge Aus­zeich­nun­gen wer­den ver­schwie­gen. „Bir­git & Ber­lin“ ist sei­ne neun­te Buchveröffentlichung.

Jas­per Died­rich­sen (Ham­burg)
https://de.wikipedia.org/wiki/Jasper_Diedrichsen

Jas­per Died­rich­sen bereist seit Jah­ren als Kaba­ret­tist und Büh­nen­po­et den deutsch­spra­chi­gen Raum. Als Poet­ry Slam­mer wur­de er Vize-U20-Cham­pi­on (2008) und Sie­ger im Team­wett­be­werb der deutsch­spra­chi­gen Poet­ry Slam Meis­ter­schaf­ten (2010).

2013 schloss Died­rich­sen sei­ne Schau­spiel­aus­bil­dung an der HfMT Ham­burg ab und spiel­te in dem Stück „Früh­lings Erwa­chen“ am Tha­lia Thea­ter. Mit dem „Team und Strup­pi“ spie­len Died­rich­sen und Neu­mei­er seit 2011 ihr Pro­gramm „Die Macht­er­grei­fung“ auf deutsch­spra­chi­gen Büh­nen. Dafür wur­den sie 2013 mit dem För­der­preis des Deut­schen Klein­kunst­prei­ses aus­ge­zeich­net. Zuvor gewann das Duo wei­te­re Prei­se wie die St. Ing­ber­ter Pfan­ne 2012, den Bie­le­fel­der Kaba­rett­preis 2011, den Münch­ner Kaba­rett­preis 2011 und ande­re. Soll­te man sich anschau­en! 2015 war er im Kino zu sehen mit dem Film Die Kir­che bleibt im Dorf 2.

Flo­ri­an Win­tels (Bad Bentheim)
https://www.facebook.com/florian.wintels.ja/

Flo­ri­an Win­tels erspäh­te am vier­ten Juni 1993 das Licht der Welt und war schon damals recht keck. Sei­ne ers­ten Gedich­te, die sei­ne Groß­el­tern zu Trä­nen rühr­ten – und das lag häu­fig nicht ein­mal dar­an, dass sie so schön waren -, schrieb er bereits in der Grund­schu­le, ohne ersicht­li­chen Grund. 2009 bestritt er, eher gezwun­gen als wol­lend, sei­nen ers­ten Poet­ry Slam in der schö­nen Graf­schaft Bent­heim, die er, trotz Stu­di­ums in Pader­born, sei­ne Hei­mat schimpft, und stell­te sich dabei gar nicht so schlecht an. Er gewann hin und wie­der, doch tauch­te nicht oft auf, er war der Nin­ja unter den Slam­mern. 2011 trat er das ers­te Mal bei den deutsch­spra­chi­gen Meis­ter­schaf­ten in Ham­burg auf die gro­ße Büh­ne und ver­sag­te hart! Eine schwe­re Zeit für ihn und sei­ne Fami­lie, da die Hoff­nun­gen groß, doch sei­ne lyri­schen Mit­tel knapp waren. Er nutz­te die Zeit der Nie­der­ge­schla­gen­heit, um wie ein Phö­nix aus der Asche empor­zu­stei­gen und zu dem zu wer­den, was er heu­te ist, näm­lich eine “rap­pen­de Slam-Maschi­ne” (ARD), “absto­ßend derb” (Neue West­fä­li­sche), aber auch “reich­lich knus­per” (Johan­nes Floehr).

Flo­ri­an Win­tels ist Nie­der­sa­chen/­Bre­men-Meis­ter 2013, 2016 und 2017. Außer­dem Deut­scher Box-Poet­ry-Slam-Meis­ter 2015 und der ein­zi­ge Halun­ke, der es schaff­te, inner­halb von zwei Jah­ren in drei Ein­zel­fi­nals deut­scher Meis­ter­schaf­ten zu ste­hen: 2012 drit­ter Platz U20, 2013 vier­ter Platz U20 und 2013 vier­ter Platz und 2015 fünf­ter Platz im Ein­zel. 2014 gewann er sogar den welt­größ­ten Poet­ry Slam vor 7.000 Zuschau­ern auf dem Deich­brand Fes­ti­val. Und er ist süß.


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