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Coro­na: Kon­takt­lin­sen sind sicher

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Foto: ZVA/Heike Skam­per / Zen­tral­ver­band der Augen­op­ti­ker und Optometristen

Vie­le Kon­takt­lin­sen­trä­ger fra­gen sich momen­tan, ob sie wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie nicht bes­ser ihre Bril­le tra­gen soll­ten. Fehl­in­for­ma­tio­nen sor­gen für Ver­un­si­che­rung, dabei gibt es der­zeit inter­na­tio­nal kei­nen wis­sen­schaft­li­chen Nach­weis dafür, dass sich Kon­takt­lin­sen­trä­ger einem höhe­ren Anste­ckungs­ri­si­ko aus­set­zen – solan­ge sie die all­ge­mei­nen Hygie­ne­re­geln im Umgang mit den Kon­takt­lin­sen befolgen.

Es lässt sich zwar nach der momen­ta­nen Stu­di­en­la­ge nicht aus­schlie­ßen, dass SARS-CoV‑2 auch über den Trä­nen­film und die Bin­de­haut über­tra­gen wer­den könn­te. Für Kon­takt­lin­sen­trä­ger bedeu­tet das jedoch nicht, dass sie gefähr­de­ter sind als Bril­len­trä­ger. Auch bie­tet umge­kehrt eine nor­ma­le Bril­le nach­weis­lich kei­nen beson­de­ren Schutz vor Anste­ckung. Für Fehl­sich­ti­ge gilt des­halb ganz all­ge­mein: Kon­takt­lin­sen und auch die Bril­le wie vor­ge­se­hen regel­mä­ßig und gründ­lich rei­ni­gen und nur mit sau­be­ren Hän­den an die Augen fas­sen. Die wich­tigs­te Regel zum Schutz vor COVID-19, unab­hän­gig von der Wahl der Seh­hil­fe, ist und bleibt: Abstand hal­ten. Denn der Haupt­über­tra­gungs­weg für das Virus ist die Tröpfcheninfektion.

Hygie­ne­re­geln jeder­zeit beachten

Auch unab­hän­gig von der aktu­el­len Coro­na-Pan­de­mie ist Hygie­ne im Umgang mit Kon­takt­lin­sen immens wich­tig, um die Augen vor jeg­li­chen Infek­tio­nen mit Kei­men zu schüt­zen. Mit den fol­gen­den Tipps ist Kon­takt­lin­sen­tra­gen sicher:

•    Vor dem Auf- und Abset­zen der Lin­sen gründ­lich (20–30 Sek.) die Hän­de mit Sei­fe waschen, dabei Dau­men, Fin­ger­zwi­schen­räu­me und Hand­ge­len­ke nicht ver­ges­sen. Mit kla­rem Was­ser abspü­len und mit einem sau­be­ren Tuch gut abtrock­nen. Das Des­in­fi­zie­ren der Hän­de ist nicht nötig, da die Ten­si­de der Sei­fe die Virus­hül­le zer­stö­ren und auch vie­le Kei­me weit­ge­hend durch gründ­li­ches Hän­de­wa­schen ent­fernt wer­den. Vor allem wei­che Kon­takt­lin­sen dür­fen nicht mit Was­ser in Berüh­rung kom­men, das gilt auch für den Schwimm­bad­be­such oder das Duschen.
•    Kon­takt­lin­sen nicht län­ger tra­gen als vor­ge­se­hen, das gilt für die täg­li­che Tra­ge­dau­er und für das Aus­tau­sch­in­ter­vall. Tages­lin­sen müs­sen nach ein­ma­li­gem Tra­gen ent­sorgt wer­den. Alle ande­ren Tau­sch­lin­sen mit einem vom Anpas­ser emp­foh­le­nen Pfle­ge­mit­tel rei­ni­gen und des­in­fi­zie­ren. Sys­te­me mit Was­ser­stoff­per­oxid bie­ten eine beson­ders siche­re Desinfektion.
•    Nach dem Ent­neh­men der Lin­sen den Auf­be­wah­rungs­be­häl­ter mit Koch­salz­lö­sung oder der emp­foh­le­nen Des­in­fek­ti­ons­lö­sung abspü­len und offen auf einem sau­be­ren (Papier-)Tuch trock­nen las­sen. Die Box muss außer­dem regel­mä­ßig aus­ge­tauscht werden.
•    Bei Augen­rei­zun­gen, Fremd­kör­per­ge­fühl, Rötung und all­ge­mein bei einer Erkran­kung (z.B. star­ker Erkäl­tung) oder All­er­gie soll­te auf das Tra­gen von Kon­takt­lin­sen ver­zich­tet und ein Fach­mann befragt wer­den.
•    Bei Pro­ble­men oder Fra­gen rund um das Tra­gen von Kon­takt­lin­sen ist der Augen­op­ti­ker oder Opto­me­trist der rich­ti­ge Ansprech­part­ner.


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Sie möch­ten ger­ne mal Kon­takt­lin­sen tragen?

Kein Pro­blem, auch hier sind wir für Sie der rich­ti­ge Ansprechpartner!

Ob alter­na­tiv zur Bril­le, Sport­li­che Akti­vi­tä­ten, bei der Arbeit, oder ein­fach nur mal der Bril­le einen frei­en Tag gön­nen, wir bera­ten Sie bei der rich­ti­gen Aus­wahl der Kontaktlinsen.

Bit­te neh­men Sie sich Zeit für die Kon­takt­lin­sen­an­pas­sung, wir neh­men uns auch Zeit für Sie!

Nicht jede Lin­se passt auf alle Augen. Mit neu­es­ter Com­pu­ter­tech­nik wer­den Ihre Augen ver­mes­sen, die Horn­haut auf Auf­fäl­lig­kei­ten unter­sucht und die neu­es­ten Glas­stär­ken ermittelt.

Das Ein­set­zen und Her­aus­neh­men der Lin­sen wird unter Anlei­tung erklärt, die Pfle­ge der Lin­sen wird gezeigt und Tipps zum Tra­gen von Kon­takt­lin­sen gegeben.

Vor­sicht bei falsch oder nicht ange­pass­ten Kon­takt­lin­sen. Es kön­nen dadurch erheb­li­che, irrepa­ra­ble Schä­den am Auge entstehen!

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Nur für Senio­ren: Stei­gen­de Haus­prei­se cle­ver nutzen

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Senio­ren, die schon seit Jahr­zehn­ten Wohn­ei­gen­tü­mer sind, kön­nen sich freu­en. Denn seit dem haben die Immo­bi­li­en­prei­se fast über­all in Deutsch­land kräf­tig zuge­legt, zuletzt wie­der seit 2010.
 
Doch wie lan­ge hält der Boom noch an? Und was nützt einem die­ser hüb­sche Wert­zu­wachs, wenn er genau wie das Ver­mö­gen sel­ber fest in der Immo­bi­lie gebun­den ist? „Es gibt eine cle­ve­re Lösung“, sagt Fried­rich Thie­le, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Deut­sche Leib­ren­ten AG. „Mit einer so genann­ten Immo­bi­li­en-Leib­ren­te ist es mög­lich, das Ver­mö­gen flüs­sig zu machen, ohne dass die Senio­ren Haus oder Woh­nung ver­las­sen müs­sen.“ So kön­nen sie vom ein­ge­tre­te­nen Wert­zu­wachs sel­ber noch zu Leb­zei­ten profitieren.
 
Bei einer Immo­bi­li­en-Leib­ren­te wer­den die eige­nen vier Wän­de „ver­ren­tet“, das heißt an ein spe­zia­li­sier­tes Unter­neh­men wie den Markt­füh­rer Deut­sche Leib­ren­ten AG ver­kauft. Im Gegen­zug zahlt einem die Fir­ma aus Frank­furt am Main eine lebens­lan­ge Zusatz-Ren­te, die Monat für Monat zuver­läs­sig mehr Geld ins Porte­mon­naie spült. Ein­ge­stellt wird die Zah­lung erst, wenn der Seni­or ver­stirbt bzw. bei Paa­ren der Län­ger­le­ben­de ver­stor­ben ist. Außer­dem garan­tiert der Käu­fer ein lebens­lan­ges Wohn­recht für alle Leib­ren­ten­be­rech­tig­ten. So kann man bis zum Lebens­en­de in der ver­trau­ten Umge­bung woh­nen bleiben.
 
Zugrun­de gelegt wird beim Ankauf der Immo­bi­lie ihr aktu­el­ler Ver­kehrs­wert. Ver­kauft man an die Deut­sche Leib­ren­ten AG, wird der Ver­kehrs­wert von einem unab­hän­gi­gen Gut­ach­ter wie zum Bei­spiel dem TÜV Süd ermit­telt. „Vom Anstieg der Immo­bi­li­en­prei­se­pro­fi­tie­ren auch unse­re Kun­den, und zwar in Form eines bes­se­ren monat­li­chen Leib­ren­ten-Ange­bots oder einer höhe­ren Ein­mal­zah­lung“, sagt Thie­le. „Immo­bi­li­en­ver­mö­gen macht sich so dop­pelt bezahlt: Lebens­lan­ge Wohn­si­cher­heit in den eige­nen vier Wän­den und die Rea­li­sie­rung von Wert­stei­ge­run­gen in einer güns­ti­gen Markt­pha­se.“ Ein wei­te­rer Vor­teil des Leib­ren­ten-Modells: In der Regel ver­pflich­tet sich der neue Eigen­tü­mer, die ange­kauf­te Immo­bi­li­en instand zu hal­ten und dies­be­züg­li­che Kos­ten zu über­neh­men. Weil der Ver­käu­fer von die­ser Last befreit wird, ver­schafft ihm das zusätz­li­chen finan­zi­el­len Spiel­raum. Und soll­te er spä­ter mal in ein Pfle­ge­heim umzie­hen müs­sen, kann er die Immo­bi­lie ver­mie­ten oder von einem Anbie­ter wie der Deut­sche Leib­ren­ten AG auch ver­mie­ten las­sen. So erzielt er Ein­nah­men zusätz­lich zur Leib­ren­te. Selbst dabei pro­fi­tiert er übri­gens von den gestie­ge­nen Immo­bi­li­en­prei­sen, denn: Auch die Mie­ten sind in den letz­ten Jah­ren kräf­tig nach oben geklettert.
 

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Olaf Lies: „Bau­ge­neh­mi­gun­gen sol­len digi­tal, bequem und von über­all gestellt wer­den können”

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Ände­rung der Nie­der­säch­si­schen Bau­ord­nung — Bau­mi­nis­ter Olaf Lies: „Bau­ge­neh­mi­gun­gen sol­len digi­tal, bequem und von über­all gestellt wer­den können”

Mit einer Ände­rung der Nie­der­säch­si­schen Bau­ord­nung sol­len künf­tig über­all in Nie­der­sach­sen Bau­an­trä­ge von zuhau­se aus elek­tro­nisch gestellt und die Ver­fah­ren elek­tro­nisch abge­wi­ckelt wer­den kön­nen. Die Lan­des­re­gie­rung hat am (heu­ti­gen) Diens­tag dem Ent­wurf eines Geset­zes zur Ände­rung der Nie­der­säch­si­schen Bau­ord­nung und des Nie­der­säch­si­schen Denk­mal­schutz­ge­set­zes zuge­stimmt und beschlos­sen, den Ent­wurf zur Ver­bands­be­tei­li­gung frei­zu­ge­ben und den Land­tag hier­über zu unterrichten.

„Ziel ist es, dass dem­nächst jeder sei­ne Bau­ge­neh­mi­gung bequem, kom­plett digi­tal und von über­all bean­tra­gen kann. Die­se Ände­run­gen in der Nie­der­säch­si­schen Bau­ord­nung sind ein ech­ter Mei­len­stein bei der Digi­ta­li­sie­rung von Ver­wal­tungs­ver­fah­ren”, sag­te Bau­mi­nis­ter Olaf Lies. Und auch das Arbei­ten in den Behör­den wer­de sich ändern und schnel­ler wer­den. „Künf­tig wird das par­al­le­le Abar­bei­ten von Anträ­gen inner­halb der Ämter die Regel wer­den. Das bedeu­tet, dass die Anträ­ge nicht mehr nach­ein­an­der in Rei­he abge­ar­bei­tet wer­den müss­ten. Die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter könn­ten dann zu jedem Zeit­punkt die ein­zel­nen, spe­zi­ell ihren Fach­be­reich betref­fen­den Tei­le einer Bau­ge­neh­mi­gung par­al­lel bear­bei­ten”, erläu­ter­te der Minis­ter. Die­ses lie­ge aller­dings in der Orga­ni­sa­ti­ons­ho­heit der Kom­mu­nen. Mit ent­spre­chen­der Soft­ware könn­ten bei­spiels­wei­se auch die Ver­fah­rens­stän­de von den Bau­her­rin­nen und Bau­her­ren ein­ge­se­hen und die Bau­ge­neh­mi­gun­gen abge­ru­fen wer­den. „Durch die Digi­ta­li­sie­rung der Ver­fah­ren läge hier eine enor­me Chan­ce für spür­bar beschleu­nig­te Bearbeitung.”

Die Nie­der­säch­si­sche Bau­ord­nung sei dann das ers­te Fach­ge­setz in Nie­der­sach­sen, das detail­lier­te Rege­lun­gen für ein elek­tro­ni­sches Antrags­ver­fah­ren vor­se­he. Im Vor­der­grund stün­de, für alle Betei­lig­ten ein rechts­si­che­res und effek­ti­ves Ver­fah­ren zu gewähr­leis­ten. „Bau­ge­neh­mi­gungs­ver­fah­ren kön­nen durch die Digi­ta­li­sie­rung effek­ti­ver, schnel­ler und kos­ten­güns­ti­ger durch­ge­führt wer­den”, ver­wies Lies auf die Vor­tei­le. „Am Ende soll jeder sei­ne Bau­ge­neh­mi­gung am sprich­wört­li­chen Küchen­tisch stel­len können.”

„Die nie­der­säch­si­schen Land­krei­se begrü­ßen die über­fäl­li­ge Digi­ta­li­sie­rung des nie­der­säch­si­schen Bau­rechts. Das ist auch ein wich­ti­ger Schritt zur Beschleu­ni­gung der Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren. Wir erhof­fen uns dadurch zudem einen Schub für die Digi­ta­li­sie­rung der öffent­li­chen Ver­wal­tung ins­ge­samt”, kom­men­tier­te NLT-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Hubert Mey­er die Vor­la­ge des Ent­wurfs durch den Bauminister.

In Nie­der­sach­sen gibt es ins­ge­samt rund 100 Bau­ge­neh­mi­gungs­be­hör­den. Laut Lies sind eini­ge Behör­den bereits sehr weit: „Der Land­kreis Osna­brück, der Hei­de­kreis und der Land­kreis Lüchow-Dan­nen­berg sind hier sicher­lich unter den Vor­rei­tern, ande­re ste­hen in den Start­lö­chern oder haben sich schon auf den Weg gemacht.” Mit den geplan­ten Ände­run­gen wür­de das elek­tro­ni­sche Bau­ge­neh­mi­gungs­ver­fah­ren nicht mehr die Aus­nah­me sein. „Ein wich­ti­ger Punkt: Mit der Novel­le machen wir die digi­ta­le Antrags­stel­lung in Nie­der­sach­sen künf­tig zum Regel­ver­fah­ren. Das wird einen Schub auch bei den Bau­ge­neh­mi­gungs­be­hör­den aus­lö­sen, die viel­leicht noch nicht so weit sind.”

Ange­strebt wird, dass die Ände­run­gen gemein­sam mit der Nie­der­säch­si­schen Bau­vor­la­gen­ver­ord­nung am 1. Janu­ar 2022 in Kraft tre­ten. Über­gangs­re­ge­lun­gen sol­len es Bür­ge­rin­nen und Bür­gern sowie den Kom­mu­nen ermög­li­chen, sich auf das neue Ver­fah­ren ein­zu­stel­len. Mit den geplan­ten Ände­run­gen wür­den auch Vor­ga­ben der Euro­päi­schen Uni­on und des Online­zu­gangs­ge­set­zes umgesetzt.

Zahl­rei­che Ver­bän­de haben nun sechs Wochen lang die Mög­lich­keit, ihre Auf­fas­sung über den Ent­wurf dem Bau­mi­nis­te­ri­um mitzuteilen.


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