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Mehr Schul­so­zi­al­ar­beit in Leer, Ihrho­ve und Borkum

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Leer/Ihrhove/Borkum —  An der Grund­schu­le Ihrho­ve, der Real­schu­le Frie­sen­schu­le in Leer und der Ober­schu­le Bor­kum in Bor­kum wird die Schul­so­zi­al­ar­beit gestärkt. „Wir lösen damit unser Ver­spre­chen ein und bau­en die Stel­len für Schul­so­zi­al­ar­bei­ter kon­ti­nu­ier­lich aus. Das wol­len wir auch in den kom­men­den Jah­ren fort­set­zen, weil die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen nicht nur die Lehr­kräf­te bei ihrer Arbeit unter­stüt­zen, son­dern auch direk­te Ansprech­part­ner für Schü­ler und Eltern sind“, meint die SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Han­ne Mod­der (Bun­de).

In Ihrho­ve wird im nächs­ten Jahr eine Drei­vier­tel-Stel­le ein­ge­rich­tet, in Leer und auf Bor­kum wer­den die vor­han­de­nen Stel­len noch in die­sem Jahr um 0,25 Pro­zent auf­ge­stockt. Etwa 115 Grund­schu­len und 15 Gym­na­si­en bekom­men lan­des­weit in die­sem und im nächs­ten Jahr zusätz­li­che sozi­al­päd­ago­gi­sche Fach­kräf­te. Dar­über hin­aus wer­den an rund 60 Haupt‑, Real- und Ober­schu­len vor­han­de­ne Stel­len für sozi­al­päd­ago­gi­sche Fach­kräf­te auf­ge­stockt. „Die Coro­na-Zei­ten zei­gen, wie wich­tig es ist, die Schu­len noch pro­fes­sio­nel­ler auf­zu­stel­len. Der Aus­bau der Schul­so­zi­al­ar­beit ist dabei ein wich­ti­ges Mit­tel“, so Mod­der. 
Der­zeit arbei­ten etwa 1300 sozi­al­päd­ago­gi­sche Fach­kräf­te an rund 1100 all­ge­mein bil­den­den und berufs­bil­den­den Schu­len. Es han­delt sich dabei über­wie­gend um Sozi­al­päd­ago­gin­nen oder Sozi­al­päd­ago­gen bezie­hungs­wei­se Sozi­al­ar­bei­te­rin­nen oder Sozialarbeiter.


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Schul­fit bie­tet auch Nach­hil­fe in den Ferien

Nach­hil­fe in den Feri­en? Um Got­tes Wil­len wer­den sicher­lich vie­le Kin­der und Jugend­li­che schrei­en. Lan­ge schla­fen, Freun­de tref­fen und Hob­bys aus­üben, das ist das gute Recht der Schü­ler in den Feri­en, denn Erho­lung muss sein. Doch die Feri­en sind für das Gehirn zu lang, wenn man danach in der Schu­le wie­der bes­te Leis­tun­gen erbrin­gen soll. Schü­ler ver­ges­sen Wich­ti­ges und müs­sen es müh­sam aufholen.

Sind Feri­en also Gift für das Denk­or­gan? Sicher nicht. Aber die Gehirn­leis­tung lässt bei län­ge­rer Pau­se nach. Vie­le Schü­ler beschwe­ren sich nach den Feri­en, dass sie nicht mehr rich­tig „schrei­ben könn­ten“ oder sich an ein­fachs­te For­meln nicht mehr erin­nern. Das ist völ­lig nor­mal, denn das, was wir nicht brau­chen, sor­tiert unser Gehirn „ganz hin­ten“ oder mis­tet es aus – sprich: ver­gisst es.

Schul­fit bie­tet des­halb Feri­en­kur­se an

Wis­sens­lü­cken auf­ar­bei­ten, Schul­stoff nach­ar­bei­ten, aber auch effek­ti­ves Kon­zen­tra­ti­ons- und Ent­span­nungs­trai­ning und das Ver­mit­teln von Lern­stra­te­gien sind die ange­sag­ten The­men. Für ABC-Schüt­zen wird eine Vor­be­rei­tung auf den Grund­schul­un­ter­richt ange­bo­ten. Dabei Spaß am Ler­nen zu haben, ist das Mot­to für alle Schüler!

In den Som­mer­fe­ri­en gibt es zur Erfri­schung der erhitz­ten Geis­ter küh­le Geträn­ke und soviel Eis, wie das Ther­mo­me­ter über 25 Grad anzeigt. Bei ent­spre­chen­dem Wet­ter fin­det der Unter­richt in Leer auf der Dach­ter­ras­se statt. Damit wird der Feri­en­kurs zu einem High­light. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen danach fit durchstarten.

Infos zu all den Akti­vi­tä­ten wäh­rend der Feri­en gibt es im Schulfit.

Unse­re Nach­hil­fe in den Feri­en bzw. unse­re Ferienkurse

  • Unter­richt in allen Fächern
  • spe­zi­el­les Trai­ning in Mathe, Recht­schrei­bung und Englisch
  • Vor­be­rei­tung auf Prüfungen
  • fle­xi­ble Termine
  • Hil­fe bei Prüfungsängsten
  • garan­tier­te Qua­li­tät durch Gütezeichen
  • spe­zi­el­les Trai­ning bei Lese- und Rechtschreibschwäche
  • spe­zi­el­les Trai­ning bei Rechenschwäche

Haben Sie Inter­es­se an unse­rer Nach­hil­fe in den Feri­en? Dann neh­men Sie noch heu­te Kon­takt zu uns auf.

 errei­chen Sie uns telefonisch:

Stand­ort Tele­fon­num­mer
26789 Leer, Heis­fel­der Stra­ße 2 0491 — 5951
26802 Moorm­er­land, Rudolf-Eucken-Stra­ße 14 04954 — 8789

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Nur für Senio­ren: Stei­gen­de Haus­prei­se cle­ver nutzen

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Senio­ren, die schon seit Jahr­zehn­ten Wohn­ei­gen­tü­mer sind, kön­nen sich freu­en. Denn seit dem haben die Immo­bi­li­en­prei­se fast über­all in Deutsch­land kräf­tig zuge­legt, zuletzt wie­der seit 2010.
 
Doch wie lan­ge hält der Boom noch an? Und was nützt einem die­ser hüb­sche Wert­zu­wachs, wenn er genau wie das Ver­mö­gen sel­ber fest in der Immo­bi­lie gebun­den ist? „Es gibt eine cle­ve­re Lösung“, sagt Fried­rich Thie­le, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Deut­sche Leib­ren­ten AG. „Mit einer so genann­ten Immo­bi­li­en-Leib­ren­te ist es mög­lich, das Ver­mö­gen flüs­sig zu machen, ohne dass die Senio­ren Haus oder Woh­nung ver­las­sen müs­sen.“ So kön­nen sie vom ein­ge­tre­te­nen Wert­zu­wachs sel­ber noch zu Leb­zei­ten profitieren.
 
Bei einer Immo­bi­li­en-Leib­ren­te wer­den die eige­nen vier Wän­de „ver­ren­tet“, das heißt an ein spe­zia­li­sier­tes Unter­neh­men wie den Markt­füh­rer Deut­sche Leib­ren­ten AG ver­kauft. Im Gegen­zug zahlt einem die Fir­ma aus Frank­furt am Main eine lebens­lan­ge Zusatz-Ren­te, die Monat für Monat zuver­läs­sig mehr Geld ins Porte­mon­naie spült. Ein­ge­stellt wird die Zah­lung erst, wenn der Seni­or ver­stirbt bzw. bei Paa­ren der Län­ger­le­ben­de ver­stor­ben ist. Außer­dem garan­tiert der Käu­fer ein lebens­lan­ges Wohn­recht für alle Leib­ren­ten­be­rech­tig­ten. So kann man bis zum Lebens­en­de in der ver­trau­ten Umge­bung woh­nen bleiben.
 
Zugrun­de gelegt wird beim Ankauf der Immo­bi­lie ihr aktu­el­ler Ver­kehrs­wert. Ver­kauft man an die Deut­sche Leib­ren­ten AG, wird der Ver­kehrs­wert von einem unab­hän­gi­gen Gut­ach­ter wie zum Bei­spiel dem TÜV Süd ermit­telt. „Vom Anstieg der Immo­bi­li­en­prei­se­pro­fi­tie­ren auch unse­re Kun­den, und zwar in Form eines bes­se­ren monat­li­chen Leib­ren­ten-Ange­bots oder einer höhe­ren Ein­mal­zah­lung“, sagt Thie­le. „Immo­bi­li­en­ver­mö­gen macht sich so dop­pelt bezahlt: Lebens­lan­ge Wohn­si­cher­heit in den eige­nen vier Wän­den und die Rea­li­sie­rung von Wert­stei­ge­run­gen in einer güns­ti­gen Markt­pha­se.“ Ein wei­te­rer Vor­teil des Leib­ren­ten-Modells: In der Regel ver­pflich­tet sich der neue Eigen­tü­mer, die ange­kauf­te Immo­bi­li­en instand zu hal­ten und dies­be­züg­li­che Kos­ten zu über­neh­men. Weil der Ver­käu­fer von die­ser Last befreit wird, ver­schafft ihm das zusätz­li­chen finan­zi­el­len Spiel­raum. Und soll­te er spä­ter mal in ein Pfle­ge­heim umzie­hen müs­sen, kann er die Immo­bi­lie ver­mie­ten oder von einem Anbie­ter wie der Deut­sche Leib­ren­ten AG auch ver­mie­ten las­sen. So erzielt er Ein­nah­men zusätz­lich zur Leib­ren­te. Selbst dabei pro­fi­tiert er übri­gens von den gestie­ge­nen Immo­bi­li­en­prei­sen, denn: Auch die Mie­ten sind in den letz­ten Jah­ren kräf­tig nach oben geklettert.
 

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Olaf Lies: „Bau­ge­neh­mi­gun­gen sol­len digi­tal, bequem und von über­all gestellt wer­den können”

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Ände­rung der Nie­der­säch­si­schen Bau­ord­nung — Bau­mi­nis­ter Olaf Lies: „Bau­ge­neh­mi­gun­gen sol­len digi­tal, bequem und von über­all gestellt wer­den können”

Mit einer Ände­rung der Nie­der­säch­si­schen Bau­ord­nung sol­len künf­tig über­all in Nie­der­sach­sen Bau­an­trä­ge von zuhau­se aus elek­tro­nisch gestellt und die Ver­fah­ren elek­tro­nisch abge­wi­ckelt wer­den kön­nen. Die Lan­des­re­gie­rung hat am (heu­ti­gen) Diens­tag dem Ent­wurf eines Geset­zes zur Ände­rung der Nie­der­säch­si­schen Bau­ord­nung und des Nie­der­säch­si­schen Denk­mal­schutz­ge­set­zes zuge­stimmt und beschlos­sen, den Ent­wurf zur Ver­bands­be­tei­li­gung frei­zu­ge­ben und den Land­tag hier­über zu unterrichten.

„Ziel ist es, dass dem­nächst jeder sei­ne Bau­ge­neh­mi­gung bequem, kom­plett digi­tal und von über­all bean­tra­gen kann. Die­se Ände­run­gen in der Nie­der­säch­si­schen Bau­ord­nung sind ein ech­ter Mei­len­stein bei der Digi­ta­li­sie­rung von Ver­wal­tungs­ver­fah­ren”, sag­te Bau­mi­nis­ter Olaf Lies. Und auch das Arbei­ten in den Behör­den wer­de sich ändern und schnel­ler wer­den. „Künf­tig wird das par­al­le­le Abar­bei­ten von Anträ­gen inner­halb der Ämter die Regel wer­den. Das bedeu­tet, dass die Anträ­ge nicht mehr nach­ein­an­der in Rei­he abge­ar­bei­tet wer­den müss­ten. Die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter könn­ten dann zu jedem Zeit­punkt die ein­zel­nen, spe­zi­ell ihren Fach­be­reich betref­fen­den Tei­le einer Bau­ge­neh­mi­gung par­al­lel bear­bei­ten”, erläu­ter­te der Minis­ter. Die­ses lie­ge aller­dings in der Orga­ni­sa­ti­ons­ho­heit der Kom­mu­nen. Mit ent­spre­chen­der Soft­ware könn­ten bei­spiels­wei­se auch die Ver­fah­rens­stän­de von den Bau­her­rin­nen und Bau­her­ren ein­ge­se­hen und die Bau­ge­neh­mi­gun­gen abge­ru­fen wer­den. „Durch die Digi­ta­li­sie­rung der Ver­fah­ren läge hier eine enor­me Chan­ce für spür­bar beschleu­nig­te Bearbeitung.”

Die Nie­der­säch­si­sche Bau­ord­nung sei dann das ers­te Fach­ge­setz in Nie­der­sach­sen, das detail­lier­te Rege­lun­gen für ein elek­tro­ni­sches Antrags­ver­fah­ren vor­se­he. Im Vor­der­grund stün­de, für alle Betei­lig­ten ein rechts­si­che­res und effek­ti­ves Ver­fah­ren zu gewähr­leis­ten. „Bau­ge­neh­mi­gungs­ver­fah­ren kön­nen durch die Digi­ta­li­sie­rung effek­ti­ver, schnel­ler und kos­ten­güns­ti­ger durch­ge­führt wer­den”, ver­wies Lies auf die Vor­tei­le. „Am Ende soll jeder sei­ne Bau­ge­neh­mi­gung am sprich­wört­li­chen Küchen­tisch stel­len können.”

„Die nie­der­säch­si­schen Land­krei­se begrü­ßen die über­fäl­li­ge Digi­ta­li­sie­rung des nie­der­säch­si­schen Bau­rechts. Das ist auch ein wich­ti­ger Schritt zur Beschleu­ni­gung der Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren. Wir erhof­fen uns dadurch zudem einen Schub für die Digi­ta­li­sie­rung der öffent­li­chen Ver­wal­tung ins­ge­samt”, kom­men­tier­te NLT-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Hubert Mey­er die Vor­la­ge des Ent­wurfs durch den Bauminister.

In Nie­der­sach­sen gibt es ins­ge­samt rund 100 Bau­ge­neh­mi­gungs­be­hör­den. Laut Lies sind eini­ge Behör­den bereits sehr weit: „Der Land­kreis Osna­brück, der Hei­de­kreis und der Land­kreis Lüchow-Dan­nen­berg sind hier sicher­lich unter den Vor­rei­tern, ande­re ste­hen in den Start­lö­chern oder haben sich schon auf den Weg gemacht.” Mit den geplan­ten Ände­run­gen wür­de das elek­tro­ni­sche Bau­ge­neh­mi­gungs­ver­fah­ren nicht mehr die Aus­nah­me sein. „Ein wich­ti­ger Punkt: Mit der Novel­le machen wir die digi­ta­le Antrags­stel­lung in Nie­der­sach­sen künf­tig zum Regel­ver­fah­ren. Das wird einen Schub auch bei den Bau­ge­neh­mi­gungs­be­hör­den aus­lö­sen, die viel­leicht noch nicht so weit sind.”

Ange­strebt wird, dass die Ände­run­gen gemein­sam mit der Nie­der­säch­si­schen Bau­vor­la­gen­ver­ord­nung am 1. Janu­ar 2022 in Kraft tre­ten. Über­gangs­re­ge­lun­gen sol­len es Bür­ge­rin­nen und Bür­gern sowie den Kom­mu­nen ermög­li­chen, sich auf das neue Ver­fah­ren ein­zu­stel­len. Mit den geplan­ten Ände­run­gen wür­den auch Vor­ga­ben der Euro­päi­schen Uni­on und des Online­zu­gangs­ge­set­zes umgesetzt.

Zahl­rei­che Ver­bän­de haben nun sechs Wochen lang die Mög­lich­keit, ihre Auf­fas­sung über den Ent­wurf dem Bau­mi­nis­te­ri­um mitzuteilen.


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