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Kommt der „Kün­di­gungs­knopf“?

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Kommt der „Kün­di­gungs­knopf“?

Git­ta Con­ne­mann for­dert unkom­pli­zier­te Kün­di­gungs­mög­lich­keit im Online-Bereich

BERLIN. Ein Ver­trag im Inter­net ist schnell geschlos­sen. Meist genügt ein Klick. Die Kün­di­gung ist dage­gen häu­fig wesent­lich schwe­rer. Die Gro­ße Koali­ti­on in Ber­lin will dies ändern und die Rech­te von Ver­brau­chern ver­bes­sern. Des­halb wird aktu­ell im Deut­schen Bun­des­tag über ein Gesetz für Fai­re Ver­brau­cher­ver­trä­ge beraten. 

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Aus Sicht der CDU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Git­ta Con­ne­mann ein wich­ti­ger Schritt: „Wäh­rend der Ver­trag kin­der­leicht geschlos­sen wird, ist die Kün­di­gung oft unnö­tig schwer. Nicht sel­ten muss man sich über meh­re­re Sei­ten durch­kli­cken und am Ende womög­lich noch per Brief kün­di­gen. Das über­for­dert man­che Ver­brau­cher und kos­tet. Des­we­gen wol­len wir eine unkom­pli­zier­te Kün­di­gungs­mög­lich­keit im Online-Bereich, eine Art Kündigungsknopf.“

Das Gesetz für Fai­re Ver­brau­cher­ver­trä­ge soll vor teu­ren Kos­ten­fal­len schüt­zen. Der Kün­di­gungs­schal­ter im Online-Bereich soll ver­pflich­tend sein. Die­ser muss sofort sicht­bar oder zumin­dest für Ver­brau­cher ein­fach zu fin­den sein.

Das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren soll noch in die­ser Legis­la­tur­pe­ri­ode ver­ab­schie­det wer­den und in Kraft treten.


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