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Nied­li­cher Nach­wuchs im Tier­park Nordhorn

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Das Bei­trags­bild zeigt zwei Bison­käl­ber — Foto: Wil­fried Jürges 
 
Auch wenn der Früh­ling eigent­lich tra­di­tio­nell Jung­tier­zeit im Zoo ist, hat der begin­nen­de Herbst im Fami­li­en­zoo in die­ser Hin­sicht gera­de viel zu bie­ten! So hat sich der Tier­be­stand in den letz­ten Wochen noch ein­mal beträcht­lich erhöht. Bei den Haus­tie­ren am Vech­te­hof sor­gen vor allen
Din­gen die Bun­ten Bent­hei­mer Schwei­ne buch­stäb­lich alle Nase lang für Nach­wuchs. Es ist eine Freu­de für gro­ße und klei­ne Zoo­be­su­cher die Bors­ten­tie­re im Fer­kel­strei­chel­zoo zu krau­len. Aber auch im Nach­bar­stall gab es Zuwachs! Bei den statt­li­chen Poi­tou Rie­sen­eseln kam eine klei­ne Stu­te zur Welt, die für gro­ße Ver­zü­ckung bei Zoo­mit­ar­bei­tern und –gäs­ten sorgt. Die flau­schi­ge Esel­da­me hat im Ver­hält­nis rie­si­ge Ohren und rich­tig lan­ge Bei­ne und sieht damit ein­fach zucker­süß aus.
 
Bei den Wap­pen­tie­ren des Zoos, den Wald­bi­sons, tol­len der­zeit gleich drei Jung­tie­re über die gro­ße Frei­an­la­ge. Wäh­rend eines schon den dunk­le­ren Braun­ton der aus­ge­wach­se­nen Bisons annimmt, haben zwei noch deut­lich hel­le­res Fell. Bei den Alpa­kas im benach­bar­ten Süd­ame­ri­ka­be­reich sorgt die klei­ne „Kat­ja“ für jede Men­ge Tru­bel, wäh­rend es Viet­namsi­ka-Nach­wuchs „Koro­na“ meist ein wenig gemüt­li­cher ange­hen lässt.
 
Bei den Zackel­scha­fen scheint es auch einen zwei­ten Früh­ling zu geben, denn hier kam noch ein­mal ein locki­ges Lämm­chen zur Welt.
 
Einem span­nen­den Zoo­be­such mit vie­len süßen Ent­de­ckun­gen steht also nichts im Wege. Der gro­ße Erleb­nis­spiel­platz ist geöff­net und die Zoo­gas­tro­no­mien haben ver­schie­de­ne Togo-Sta­tio­nen ein­ge­rich­tet, damit die hei­mi­sche Küche kalt blei­ben kann und der Aus­flug zu einem rund­um gelun­ge­nen und ent­spann­ten Fami­li­en­er­leb­nis wird.
Video — Tier­park Nordhorn

Unse­re Tiere

2000 Tie­re in 100 ver­schie­de­nen Arten leben im Tier­park Nordhorn.

Jedes unse­rer Tie­re hat sei­nen eige­nen Cha­rak­ter. Jedes ist auf sei­ne Wei­se span­nend zu beob­ach­ten. Von den kleins­ten Bewoh­nern des Tier­parks, den Bie­nen im Lehr­bi­e­nen­haus, bis hin zu den gro­ßen Bisons gibt es bei einem Rund­gang so viel zu bestaunen!

Wäh­rend man­che Tier­ar­ten in Wohn­ge­mein­schaf­ten fried­lich zusam­men auf einer Anla­ge leben, sind ande­re Tier­ar­ten eher Ein­zel­gän­ger. Wir stel­len hier die Tie­re des Tier­parks Nord­horn vor. Am bes­ten beob­ach­ten las­sen sie sich aber natür­lich direkt vor Ort!

Kacie ® Franz Frieling

Zuwachs bei den Poi­tou-Eseln im Tier­park Nordhorn

Esel­foh­len am Vech­te­hof auf den Namen „Kacie“ getauft
Dem einen oder ande­ren auf­merk­sa­men Zoo­be­su­cher ist es bestimmt schon auf­ge­fal­len.  Zwi­schen den gro­ßen und statt­li­chen Poi­tou-Eseln „Urmel“, „Fabi­en­ne“, und „Titus“ tum­melt
sich auf lan­gen, stak­si­gen Bei­nen ein sehr flau­schi­ger neu­er Mit­be­woh­ner. Seit dem 04.08.2020 berei­chert ein nied­li­ches Stut­foh­len die Grup­pe der Gro­ße­sel im Tier­park Nord­horn. Anfangs noch vor­sich­tig hin­ter Mama „Urmel“ ver­steckt, erkun­det das Esel­foh­len mitt­ler­wei­le neu­gie­rig den Aus­lauf am Vech­te­hof und bringt den Zoo­all­tag ordent­lich durch­ein­an­der. Mit sei­nen lan­gen Ohren und gro­ßen Augen zieht es jeden Besu­cher sofort in sei­nen Bann und kommt ger­ne an den Zaun um Gäs­te des Tier­parks zu begrü­ßen. Das Fell ist noch kurz gelockt, doch das typisch zot­te­li­ge Haar­kleid die­ser Esel­ras­se lässt sich schon erah­nen. Tags­über ist die Esel­fa­mi­lie mit­un­ter auf der gro­ßen Vech­te­wie­se zu fin­den. Hier kann die klei­ne Stu­te nach Her­zens­lust ren­nen und die ande­ren Bewoh­ner der Wie­se kennenlernen.

Die Zucht der sel­te­nen Esel­ras­se unter­liegt ganz bestimm­ten Auf­la­gen. Der Tier­park Nord­horn ist nun schon seit etwa 24 Jah­ren erfolg­reich an der Erhal­tungs­zucht der Poi­tou-Esel betei­ligt. Das heu­ti­ge Stamm­buch, auch Stut­buch genannt, wur­de 1884 eröff­net und setzt sich aus zwei Büchern zusam­men. Rein­ras­si­ge Poi­tou-Esel wer­den in das soge­nann­te A- Buch ein­ge­tra­gen. Tie­re, bei denen zum Erhalt der Ras­se ande­re Esel ein­ge­kreuzt wur­den, ste­hen im B- Buch. Um zur Zucht zuge­las­sen zu wer­den, müs­sen außer­dem bestimm­te äußer­li­che Merk­ma­le erfüllt sein. So soll­te der gro­ße, lang gezo­ge­ne Kopf über 60 cm lang sein und die Ohren dür­fen eine Län­ge von bis zu 40 cm haben. Das Stock­maß der Zucht­tie­re muss zudem in einem bestimm­ten Bereich lie­gen (Details sie­he Ras­se­por­trait). Wer­den bei­de Eltern­tei­le im A- Buch geführt, darf auch das Foh­len dort ein­ge­tra­gen wer­den. Wenn das Mut­ter­tier im B- Buch und der Vater im A- Buch steht, wird das Jung­tier im B- Buch geführt. Da Mama „Urmel“ ein Tier aus dem B- Buch ist, gehört das Foh­len eben­falls die­ser Zucht­li­ne an.

Mitt­ler­wei­le hat das klei­ne Foh­len auch einen Namen bekom­men. Namens­pa­tin Susan­ne Sloot-Schöp­ping tauf­te die klei­ne Stu­te, die zukünf­tig einen wich­ti­gen Teil zur Erhal­tung die­ser beson­de­ren Esel­ras­se bei­tra­gen kann, auf den Namen „Kacie“.

Ras­se­por­trait


Poi­tou- Esel sind mit einem Gewicht von bis zu 450 kg die schwers­te Esel­ras­se der Welt. Ihren Namen ver­dan­ken sie der Regi­on Poi­tou in West­frank­reich. Das rot­brau­ne Fell, die lan­gen Zot­teln und die wei­ßen Akzen­te um Maul, Nase und Augen machen die Tie­re zu einem ech­ten Hin­gu­cker. Der Poi­tou-Esel hat einen kräf­ti­gen Hals und einen lan­gen, gera­den Rücken. Das Stock­maß soll­te bei Stu­ten zwi­schen 135 und 145 cm, bei Hengs­ten zwi­schen 140 und 150 cm lie­gen. Die kräf­ti­gen Bei­ne enden in gro­ßen Hufen, die idea­ler­wei­se Haar­be­hang auf­wei­sen. Die Ras­se ist ca. seit dem 10. Jahr­hun­dert bekannt, wobei sie wahr­schein­lich schon frü­her ent­stan­den ist. Ver­wen­dung fan­den die Tie­re zunächst aus­schließ­lich in der Zucht von robus­ten Maul­tie­ren, die jahr­hun­der­te­lang für sehr viel Geld in die gan­ze Welt ver­kauft wur­den. Durch die stei­gen­de Moto­ri­sie­rung ging die Nach­fra­ge sehr stark zurück und der Tier­be­stand schrumpf­te 1972 auf nur 25 Tie­re. Durch geziel­te Erhal­tungs­maß­nah­men des fran­zö­si­schen Land­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums konn­te sich die Ras­se, die kurz vor dem Aus­ster­ben stand, wie­der erho­len. Heu­te gibt es unge­fähr 900 Poi­tou Esel weltweit.

https://www.facebook.com/TierparkNordhorn/photos/a.771379826208154/3526022047410571/
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Weibs­bil­der live in Wes­t­ov­er­le­din­gen – „Abstell­gleis – Anschluss verpasst“!

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Kaba­rett, Come­dy und Musik: Weibs­bil­der mit “Abstell­gleis – Anschluss ver­passt” in Westoverledingen

Die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen lädt am 14. Juni 2025 zu einem ganz beson­de­ren Abend vol­ler Humor, Musik und Selbst­iro­nie ein. Mit ihrem Pro­gramm “Abstell­gleis – Anschluss ver­passt” brin­gen die Weibs­bil­der, Anke Brausch und Clau­dia Thiel, die Zuschau­er zum Lachen und Nachdenken.

Ein Abend mit gna­den­lo­ser Selbst­iro­nie Wer erwar­tet, dass hier mit nack­ten Tat­sa­chen, unge­schmink­ten Wahr­hei­ten und einer gehö­ri­gen Por­ti­on Selbst­iro­nie gespielt wird, liegt genau rich­tig! Die bei­den Künst­le­rin­nen neh­men ihr Publi­kum mit auf eine unter­halt­sa­me Rei­se durch das Leben von Frau­en, die den letz­ten Ein­stieg in den Bezie­hungs­zug ver­passt haben – oder etwa doch nicht? Ist der Zug der Lie­be bereits abge­fah­ren oder war­tet am Bahn­hof des Lebens noch die gro­ße Überraschung?

Kaba­rett mit Tief­gang und Charme Anke Brausch und Clau­dia Thiel prä­sen­tie­ren eine humor­vol­le Aus­ein­an­der­set­zung mit den Her­aus­for­de­run­gen des Sin­gle-Daseins. Dabei las­sen sie kei­ne Zug­me­ta­pher aus: Schnell­zü­ge, Schlaf­wa­gen und sogar Schmal­spur­bah­nen haben sie schon erlebt. Aber was bleibt, wenn man sich irgend­wann auf dem Abstell­gleis wie­der­fin­det? Sind sie für­ein­an­der bestimmt oder doch nur zufäl­lig übrig geblieben?

Ver­an­stal­tungs­de­tails:

  • Datum: 14. Juni 2025

  • Uhr­zeit: 19:00 Uhr (Ein­lass ab 18:30 Uhr, freie Platzwahl)

  • Ort: Rat­haus­saal der Gemein­de Westoverledingen

  • Tickets: Ab 1. März 2025 im Bür­ger­bü­ro erhältlich

    • Vor­ver­kauf: 22,00 Euro

    • Abend­kas­se: 24,00 Euro

Die Ver­an­stal­tung wird vom Kul­tur­amt der Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen in Zusam­men­ar­beit mit der Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­ten orga­ni­siert. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen sind auf der Web­site der Gemein­de unter www.westoverledingen.de abrufbar.

Ein Abend vol­ler Wort­witz, Musik und kaba­ret­tis­ti­scher High­lights erwar­tet die Besu­cher. Wer sich ein Ticket sichert, kann sich auf ein unver­gess­li­ches Erleb­nis freuen!


 

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Kyber­ne­ti­sches Mar­ke­ting für Mit­tel­ständ­ler: Mit intel­li­gen­ten Sys­te­men und Daten­op­ti­mie­rung zum Erfolg

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Rat­ge­ber für Kyber­ne­ti­sches Mar­ke­ting – Wie mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men es nut­zen können

Ein­füh­rung in das kyber­ne­ti­sche Marketing

Kyber­ne­ti­sches Mar­ke­ting — LeserECHO-Verlag

Kyber­ne­ti­sches Mar­ke­ting ist ein inno­va­ti­ver Ansatz, der Prin­zi­pi­en der Kyber­ne­tik – der Wis­sen­schaft von Steue­rung und Kom­mu­ni­ka­ti­on in kom­ple­xen Sys­te­men – auf Mar­ke­ting­stra­te­gien anwen­det. Es zielt dar­auf ab, Pro­zes­se im Mar­ke­ting kon­ti­nu­ier­lich zu beob­ach­ten, zu steu­ern und anzu­pas­sen, um die Effi­zi­enz und die Ziel­ver­wirk­li­chung zu opti­mie­ren. Beson­ders für mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men bie­tet kyber­ne­ti­sches Mar­ke­ting das Poten­zi­al, dyna­mi­sche und agi­le Mar­ke­ting­stra­te­gien zu ent­wi­ckeln, die in einer zuneh­mend digi­ta­len und daten­ge­stütz­ten Welt kon­kur­renz­fä­hig bleiben.

1. Die Zie­le des kyber­ne­ti­schen Marketings

Bevor ein mit­tel­stän­di­sches Unter­neh­men in kyber­ne­ti­sches Mar­ke­ting inves­tiert, muss es kla­re Zie­le defi­nie­ren, die es durch den Ein­satz die­ser Metho­de errei­chen möch­te. Die wich­tigs­ten Zie­le sind:

  • Ziel­ge­rich­te­te Anpas­sung der Mar­ke­ting­stra­te­gien: Kyber­ne­ti­sches Mar­ke­ting ermög­licht es, die Mar­ke­ting­stra­te­gien in Echt­zeit anzu­pas­sen, basie­rend auf fort­lau­fend gesam­mel­ten Daten und Feed­back. So kön­nen Unter­neh­men dyna­misch auf Ver­än­de­run­gen im Markt reagieren.
  • Opti­mie­rung von Res­sour­cen und Pro­zes­sen: Durch den kon­ti­nu­ier­li­chen Opti­mie­rungs­pro­zess und die Auto­ma­ti­sie­rung von Rou­ti­ne­auf­ga­ben kön­nen Unter­neh­men ihre Res­sour­cen effi­zi­en­ter nut­zen und Kos­ten sparen.
  • Ver­bes­se­rung der Kun­de­n­er­fah­rung: Die kon­ti­nu­ier­li­che Über­wa­chung der Kun­den­in­ter­ak­tio­nen und das Anpas­sen der Kom­mu­ni­ka­ti­on basie­rend auf deren Ver­hal­ten führt zu einer bes­se­ren Kun­de­n­er­fah­rung und stär­ke­ren Kundenbindung.
  • Mess­bar­keit und Daten­ori­en­tie­rung: Im kyber­ne­ti­schen Mar­ke­ting ste­hen Daten im Mit­tel­punkt. Unter­neh­men kön­nen die Wirk­sam­keit ihrer Maß­nah­men mes­sen, Feed­back ein­ho­len und sofort reagie­ren, um die Per­for­mance zu verbessern.

2. Die Grund­la­gen des kyber­ne­ti­schen Marketings

Um kyber­ne­ti­sches Mar­ke­ting erfolg­reich ein­zu­füh­ren, sind eini­ge grund­le­gen­de Prin­zi­pi­en wichtig:

  • Feed­back-Mecha­nis­men: Die Grund­la­ge des kyber­ne­ti­schen Ansat­zes ist die kon­ti­nu­ier­li­che Samm­lung und Ana­ly­se von Feed­back. Dies ermög­licht es, schnell auf Ver­än­de­run­gen im Markt oder im Kun­den­ver­hal­ten zu reagie­ren und Anpas­sun­gen vorzunehmen.
  • Selbst­re­gu­la­ti­on und Anpas­sungs­fä­hig­keit: Ähn­lich wie in bio­lo­gi­schen Sys­te­men strebt das kyber­ne­ti­sche Mar­ke­ting eine stän­di­ge Selbst­re­gu­la­ti­on an. Das Sys­tem ist so gestal­tet, dass es sich selbst kor­ri­giert, wenn es von den gewünsch­ten Zie­len abweicht. Dies ermög­licht eine kon­ti­nu­ier­li­che Ver­bes­se­rung der Marketingaktivitäten.
  • Daten­ge­trie­be­nes Mar­ke­ting: Kyber­ne­ti­sches Mar­ke­ting basiert auf der Samm­lung und Aus­wer­tung von gro­ßen Men­gen an Daten, die aus ver­schie­de­nen Quel­len stam­men, z. B. Web­site-Ana­ly­sen, Social Media, CRM-Sys­te­me oder Trans­ak­ti­ons­da­ten. Die­se Daten hel­fen, Mus­ter zu erken­nen und Mar­ke­ting­ak­ti­vi­tä­ten gezielt zu steuern.
  • Auto­ma­ti­sie­rung und intel­li­gen­te Algo­rith­men: Auto­ma­ti­sier­te Sys­te­me, die durch KI-Algo­rith­men unter­stützt wer­den, hel­fen dabei, Mar­ke­ting­kam­pa­gnen und Kun­den­in­ter­ak­tio­nen zu steu­ern und zu opti­mie­ren. Die­se Auto­ma­ti­sie­rung spart Zeit und sorgt für eine kon­stan­te, daten­ba­sier­te Wei­ter­ent­wick­lung der Strategie.

3. Wie ein mit­tel­stän­di­sches Unter­neh­men kyber­ne­ti­sches Mar­ke­ting umset­zen kann

Für ein mit­tel­stän­di­sches Unter­neh­men gibt es meh­re­re Schrit­te, um kyber­ne­ti­sches Mar­ke­ting in die Pra­xis umzusetzen:

3.1 Ana­ly­se der aktu­el­len Situation

Bevor mit der Umset­zung begon­nen wird, soll­te das Unter­neh­men die eige­ne Aus­gangs­la­ge ana­ly­sie­ren. Wel­che Mar­ke­ting­pro­zes­se lau­fen bereits und wel­che Daten wer­den momen­tan gesam­melt? Die Ana­ly­se der vor­han­de­nen Infra­struk­tur, der Tools und der Daten­quel­len ist wich­tig, um die rich­ti­gen Maß­nah­men zu ergreifen.

3.2 Ein­füh­rung von Sys­te­men zur Datensammlung

Ein wich­ti­ger Schritt im kyber­ne­ti­schen Mar­ke­ting ist die Ein­füh­rung von Sys­te­men zur kon­ti­nu­ier­li­chen Daten­samm­lung. Dies kann durch Tools wie Web­ana­ly­se-Soft­ware (z. B. Goog­le Ana­ly­tics), CRM-Sys­te­me, Social-Media-Ana­ly­se­tools und E‑Mail-Mar­ke­ting-Platt­for­men gesche­hen. Die gesam­mel­ten Daten soll­ten in einer zen­tra­len Daten­bank gebün­delt wer­den, sodass sie schnell und effi­zi­ent ana­ly­siert wer­den können.

3.3 Feed­back-Loops integrieren

Das Unter­neh­men soll­te in sei­nen Mar­ke­ting­ak­ti­vi­tä­ten Feed­back-Loops ein­bau­en. Dies bedeu­tet, dass die Ergeb­nis­se jeder Kam­pa­gne oder Maß­nah­me regel­mä­ßig über­wacht und ana­ly­siert wer­den. Wird zum Bei­spiel eine Online-Wer­bung geschal­tet, soll­te kon­ti­nu­ier­lich über­prüft wer­den, wie gut sie bei der Ziel­grup­pe ankommt und ob sie den gewünsch­ten Erfolg erzielt. Basie­rend auf die­sen Daten kön­nen Anpas­sun­gen vor­ge­nom­men werden.

3.4 Nut­zung von Automatisierungstools

Mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men kön­nen von Auto­ma­ti­sie­rungs­tools pro­fi­tie­ren, die repe­ti­ti­ve Auf­ga­ben über­neh­men. E‑Mail-Mar­ke­ting-Auto­ma­ti­sie­run­gen, Social-Media-Pla­nung und ‑Auto­ma­ti­sie­rung sowie Chat­bots zur Kun­den­in­ter­ak­ti­on sind Bei­spie­le für Tools, die Pro­zes­se effi­zi­en­ter gestal­ten. Die­se Tools kön­nen durch KI-Algo­rith­men opti­miert wer­den, sodass sie selbst­stän­dig die bes­ten Maß­nah­men zur Ziel­ver­wirk­li­chung wählen.

3.5 Ite­ra­ti­ve Optimierung

Kyber­ne­ti­sches Mar­ke­ting ist ein fort­lau­fen­der Pro­zess der Ver­bes­se­rung. Nach jeder durch­ge­führ­ten Kam­pa­gne oder Maß­nah­me soll­ten Unter­neh­men das Feed­back aus­wer­ten und den nächs­ten Schritt pla­nen. Auf die­se Wei­se wird der Mar­ke­ting­pro­zess ste­tig ver­bes­sert, bis die gewünsch­ten Ergeb­nis­se erreicht sind. Dabei kön­nen A/B‑Tests und ande­re Opti­mie­rungs­me­tho­den hel­fen, die Wirk­sam­keit der Maß­nah­men zu steigern.

3.6 Agi­li­tät bewahren

Ein mit­tel­stän­di­sches Unter­neh­men muss bereit sein, schnell auf Ver­än­de­run­gen im Markt oder im Ver­hal­ten der Kun­den zu reagie­ren. Ein kyber­ne­ti­sches Mar­ke­ting-Sys­tem erlaubt es, fle­xi­bel zu blei­ben und schnell neue Zie­le zu set­zen oder bestehen­de Zie­le zu jus­tie­ren. Durch die­se Agi­li­tät kann das Unter­neh­men auf Her­aus­for­de­run­gen und Chan­cen im Markt schnel­ler reagieren.

3.7 Schu­lung und Wei­ter­ent­wick­lung des Teams

Ein ent­schei­den­der Aspekt der Imple­men­tie­rung von kyber­ne­ti­schem Mar­ke­ting ist die Schu­lung der Mit­ar­bei­ter. Mar­ke­ting-Teams müs­sen mit den neu­en Tools, Sys­te­men und Arbeits­wei­sen ver­traut gemacht wer­den, um das vol­le Poten­zi­al der Daten­ana­ly­se, der Auto­ma­ti­sie­rung und der kon­ti­nu­ier­li­chen Ver­bes­se­rung aus­zu­schöp­fen. Hier­zu kön­nen inter­ne Trai­nings sowie exter­ne Work­shops und Semi­na­re genutzt werden.

3.8 Erfolgs­kon­trol­le und kon­ti­nu­ier­li­che Anpassung

Am Ende jedes Zyklus soll­te eine gründ­li­che Erfolgs­kon­trol­le durch­ge­führt wer­den. Wel­che Mar­ke­ting­ak­ti­vi­tä­ten waren erfolg­reich? Wel­che Anpas­sun­gen sind not­wen­dig? Die­ses „Lear­ning by Doing“ ist ein inte­gra­ler Bestand­teil des kyber­ne­ti­schen Mar­ke­ting­an­sat­zes. Das Ziel ist es, in jeder neu­en Pha­se bes­se­re Ergeb­nis­se zu erzielen.

4. Fazit: Kyber­ne­ti­sches Mar­ke­ting als Chan­ce für mit­tel­stän­di­sche Unternehmen

Kyber­ne­ti­sches Mar­ke­ting stellt für mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men eine her­vor­ra­gen­de Mög­lich­keit dar, ihre Mar­ke­ting­stra­te­gien auf eine neue Ebe­ne zu heben. Durch die Inte­gra­ti­on von Daten­samm­lung, Feed­back-Mecha­nis­men und Auto­ma­ti­sie­rung kön­nen Unter­neh­men nicht nur ihre Mar­ke­ting­pro­zes­se opti­mie­ren, son­dern auch die Kun­de­n­er­fah­rung kon­ti­nu­ier­lich ver­bes­sern und fle­xi­bel auf Ver­än­de­run­gen im Markt reagie­ren. Der Schlüs­sel zum Erfolg liegt dabei in einer agi­len Her­an­ge­hens­wei­se, der kon­ti­nu­ier­li­chen Ana­ly­se von Ergeb­nis­sen und der Fähig­keit zur schnel­len Anpassung.

Durch eine kon­se­quen­te Umset­zung der Prin­zi­pi­en des kyber­ne­ti­schen Mar­ke­tings kön­nen mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men ihre Wett­be­werbs­fä­hig­keit stei­gern und lang­fris­tig erfolg­reich im digi­ta­len Zeit­al­ter agieren.

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Sym­bo­li­sche Schlüs­sel­über­ga­be: Der ehe­ma­li­ge Lei­ter Udo Tin­ne­mey­er (Links) über­gibt Nico­le Gel­haus die Ver­ant­wor­tung für das Ost­frie­si­sche Schul­mu­se­um, im Bei­sein des...

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Sil­ke Kuh­lemann ein­stim­mig im Amt bestä­tigt: CDU Wes­t­ov­er­le­din­gen mit neu­em Vorstand

Die CDU Wes­t­ov­er­le­din­gen hat einen neu­en Vor­stand. V.l.n.r.: Jan Uwe Krom­min­ga, Jörg Voll­brecht, Bernd Knip­per, Sil­ke Kuh­lemann (Vor­sit­zen­de), Alwin Ske­rat,...

Lokal

Pfle­ge und Senio­ren: Kos­ten­lo­se Bera­tun­gen im Dezem­ber vor Ort

Wes­t­ov­er­le­din­gen: Rat­haus – 3. Don­ners­tag im Monat, 10:00 bis 12:00 Uhr Bera­tun­gen des Senio­ren- und Pfle­ge­stütz­punk­tes im Dezember Der Senio­ren- und...

Lokal

Ost­frie­si­sche Senio­ren­bei­rä­te tausch­ten sich über Zukunfts­the­men und erfolg­rei­che Pro­jek­te aus

Ost­frie­si­sche Senio­ren­bei­rä­te tausch­ten sich aus Kürz­lich tra­fen sich die Ver­tre­ter aller ost­frie­si­schen Senio­ren­bei­rä­te zu einem gemein­sa­men Aus­tausch im „Klei­nen Cam­pus“ in...

Blaulicht

Ost­fries­land — ZOLL: Unver­steu­er­te E‑Liquids sichergestellt

Tei­le der auf­ge­fun­de­nen E‑Liquids —  Bild: ZOLL Zoll sichert 3.000 Mil­li­li­ter unver­steu­er­te E‑Liquids und 700 Ziga­ret­ten im Groß­raum Emden Steu­er­scha­den von...

Lokal

„Zukunft braucht Erin­ne­rung“: Gedenk­fei­er für jüdi­sche Mit­bür­ger in Westoverledingen

„Zukunft braucht Erin­ne­rung“: Gedenk­fei­er für jüdi­sche Mit­bür­ger in Westoverledingen Am 9. Novem­ber 2024 ver­sam­mel­ten sich etwa 100 Gäs­te zur dies­jäh­ri­gen...

Lokal

Erfin­der­sprech­tag am 27. Novem­ber 2024: Unter­stüt­zung für krea­ti­ve Köp­fe in Ostfriesland

Tho­mas Harms, Tech­ni­scher Bera­ter der Hand­werks­kam­mer, berät in Sachen Erfindungen. Start­hil­fe für Erfin­der: Hybrid-Erfin­der­sprech­tag am 27. Novem­ber 2024 Ost­fries­land. Eine gute...

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Over­le­din­ger Sport­dia­log: Erfolg­rei­cher Aus­tausch und wert­vol­le Impul­se für die Region

Das Bild zeigt von links: Alex­an­der Mei­borg (For­tu­na Log­abir­um), Jörg Krom­min­ga (Vor­stand KSB Leer) und Theo Dou­wes (Bür­ger­meis­ter Westoverledingen). Erfolg­rei­cher...

Lokal

ADFC Wes­t­ov­er­le­din­gen spen­det Lauf­rä­der an Kin­der­gär­ten zur För­de­rung der Fahrradbewegung

v.l. Ger­not Knip­per (ADFC), Mari­an­ne Ulrichs (ADFC), Bernd Wil­kens, Lau­ra Leg­ge­dör mit Tja­den, Miri­am Hol­lan­der, Marei­ke Rie­ken, Julia Tel­gen (Kita-Lei­tung...

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Besinn­li­che Weih­nachts­aus­stel­lung in Ihr­ho­ve lädt ein!

Weih­nachts­aus­stel­lung in Ihrhove Am kom­men­den Wochen­en­de, dem 9. und 10. Novem­ber, fin­det im Ihr­ho­ver Rat­haus­saal (Bahn­hofstr. 18) von 10:00 bis...

Lokal

Wes­t­ov­er­le­din­gen — Gemein­sam gegen Gewalt: Die „Oran­ge Bank“ setzt ein Zeichen.

Gemein­sam gegen Gewalt: Die „Oran­ge Bank“ setzt ein Zei­chen für Frauenrechte „Kein Platz für Gewalt an Frau­en“ – so lau­tet...