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PROGRAMMPUNKTE ZUM GALLIMARKT 2019

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  1. Eröff­nung: Mitt­woch, den 09. Okto­ber 2019
    11.30 Uhr vor dem his­to­ri­schen Rathaus
  2. Feu­er­werk: Frei­tag, den 11. Okto­ber 2019
    22.00 Uhr
  3. Lam­pion­fahrt: Sams­tag, den 12. Okto­ber 2019
    18.45 Uhr Abfahrt beim Segelverein
    19.00 Uhr Öff­nung der Rat­haus­brü­cke (Dok­tor-vom-Bruch-Brü­cke)
  4. Schau­stel­ler­got­tes­dienst: Sonn­tag, den 13. Okto­ber 2019
    10.00 Uhr Fest­zelt auf der Gro­ßen Bleiche
  5. Ver­kaufs­of­fe­ner Nach­mit­tag: Sonn­tag, den 13. Okto­ber 2019
    13.00 Uhr – 18.00 Uhr

ÖFFNUNGSZEITEN

Mitt­woch: 11:00 bis 00:00 Uhr
Don­ners­tag 11:00 bis 01:00 Uhr
Frei­tag: 11:00 bis 01:00 Uhr
Sams­tag: 11:00 bis 01:00 Uhr
Sonn­tag: 11:00 bis 23:00 Uhr

Gruß­wort der Bürgermeisterin

Mei­ne sehr geehr­ten Damen und Herren,
wir hier in unse­rem schö­nen Städt­chen Leer haben es gut, denn wir haben
fünf Jahreszeiten:

Den Früh­ling, den Som­mer, den Herbst, den Gal­li­markt und den Winter.

Der 511. Gal­li­markt steht vor der Tür, die Vor­be­rei­tun­gen lau­fen und eröff­net wird der Markt wie­der tra­di­tio­nell am zwei­ten Mitt­woch im Oktober.
Unser Gal­li­markt, er fin­det nicht auf der grü­nen Wie­se statt, nein! Er wird nach wie vor inmit­ten der Alt­stadt auf­ge­baut und gefei­ert. Das dich­te Gedrän­ge in den Alt­stadt­gas­sen und auf dem Markt­platz auf der Gro­ßen Blei­che ist wäh­rend der Markt­ta­ge eine Fas­zi­na­ti­on. So etwas fin­det man nur in Leer, da muss man ein­fach hin. Besu­cher­zah­len von mehr als 500.000 jähr­lich spre­chen dafür.

Freu­en Sie sich auf neue Fahr­ge­schäf­te, aber auch auf die belieb­ten his­to­ri­schen Karus­sells auf dem Fest­platz. Genie­ßen Sie den Anblick der bunt geschmück­ten Boo­te zur Lam­pion­fahrt sowie das gro­ße Feuerwerk.

Las­sen Sie sich ver­wöh­nen und genie­ßen Sie den Duft gebrann­ter Man­deln und neh­men Sie das breit gefä­cher­te Ange­bot def­ti­ger Spei­sen an.
Ich lade Sie herz­lich in die Ein­kaufs­stadt Leer ein, schö­ne Restau­rants und Cafes war­ten neben attrak­ti­ven Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten auf Sie und laden zum Ver­wei­len ein.

Ich freue mich auf Sie — wenn es wie­der heißt

„Fiev Daag free Markt!”

Ihre Lee­ra­ner Bürgermeisterin

Bea­trix Kuhl


Groß­fahr­ge­schäf­te:

Around the World, Fa. Cor­ne­li­us, Wallenhorst
Krumm & Schief Bau, Fa. Hart­mann, Iserlohn
Berg- und Tal­bahn, Fa. Lan­gen­scheidt, Neukamperfehn
Break Dan­cer das Ori­gi­nal, Fa. Dre­her, Bremen
Crys­tals City, Fa. Ober­schelp, Uslar
Musik-Express, Fa. Mein­ecke, Oldenburg
Music Sta­ti­on, Fa. von Hal­le, Großefehn
Take-Off, Fa. Lan­gen­scheidt, Neukamperfehn
Kon­ga, Fa. Küchen­meis­ter, München
X‑Factor, Fa. Dei­nert, Unna
Cra­zy Mou­se, Fa. Ahrend, Hannover
Beat-Jum­per, Fa. Glöss, Neukamperfehn
Com­man­der, Fa. Han­stein, Bremen
Beach Jum­per, Fa. Wege­ner, Bremen
Aero­naut, Fa. Hoef­na­gels, Herne
X‑Force, Fa. Klin­ge, Koblenz
Fun House, Fa. Ordel­man, Apeldorn
Time Tra­vel, Fa. Ernst & Sohn, Leer

Erst­mals in Leer:

Cra­zy Mou­se, Fa. Ahrend, Hannover
Aero­naut, Fa. Hoef­na­gels, Herne
Krumm & Schief Bau, Fa. Hart­mann, Iserlohn

Des Wei­te­ren:

zahl­rei­che Kinderkarussells
ca. ½ Mil­li­on Besucher
ca. 250 Marktstände


Die Herol­de

Die Herol­de, die jedes Jahr den Beginn des Gal­li­mark­tes ver­kün­den und gar nicht mehr weg­zu­den­ken sind, lie­fen bei der gro­ßen Gal­li­markts­fei­er 1907 zum ers­ten Mal durch die Stadt.

Sie führ­ten damals den gro­ßen Fest­um­zug zur vier­hun­derts­ten Wie­der­kehr des Gal­li­mark­tes an. Der Fest­um­zug, der von ver­schie­de­nen Ver­ei­nen und Fir­men gebil­det wur­de, stell­te Per­so­nen aus der Geschich­te der Stadt sowie ver­schie­de­ne Hand­wer­ke und Zünf­te dar.

Damals sag­ten die Herol­de auch erst­mals ihren Spruch auf:

“Radeau, Radeau, radit­jes doe,
de Stadt, de hört de König toe,
radeau, radeau radit­jes dum!
De Bör­mes­ter led vebeden,
dat nüms mag kopen of verkopen
bevör de Klo­cke negen sleit,
bi Ver­lüß van Goderen
un all wat over tein Pund weggt,
is na de Waa­ge to brengen,
un dar­naa dree Daag free Markt!”


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Nur für Senio­ren: Stei­gen­de Haus­prei­se cle­ver nutzen

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Senio­ren, die schon seit Jahr­zehn­ten Wohn­ei­gen­tü­mer sind, kön­nen sich freu­en. Denn seit dem haben die Immo­bi­li­en­prei­se fast über­all in Deutsch­land kräf­tig zuge­legt, zuletzt wie­der seit 2010.
 
Doch wie lan­ge hält der Boom noch an? Und was nützt einem die­ser hüb­sche Wert­zu­wachs, wenn er genau wie das Ver­mö­gen sel­ber fest in der Immo­bi­lie gebun­den ist? „Es gibt eine cle­ve­re Lösung“, sagt Fried­rich Thie­le, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Deut­sche Leib­ren­ten AG. „Mit einer so genann­ten Immo­bi­li­en-Leib­ren­te ist es mög­lich, das Ver­mö­gen flüs­sig zu machen, ohne dass die Senio­ren Haus oder Woh­nung ver­las­sen müs­sen.“ So kön­nen sie vom ein­ge­tre­te­nen Wert­zu­wachs sel­ber noch zu Leb­zei­ten profitieren.
 
Bei einer Immo­bi­li­en-Leib­ren­te wer­den die eige­nen vier Wän­de „ver­ren­tet“, das heißt an ein spe­zia­li­sier­tes Unter­neh­men wie den Markt­füh­rer Deut­sche Leib­ren­ten AG ver­kauft. Im Gegen­zug zahlt einem die Fir­ma aus Frank­furt am Main eine lebens­lan­ge Zusatz-Ren­te, die Monat für Monat zuver­läs­sig mehr Geld ins Porte­mon­naie spült. Ein­ge­stellt wird die Zah­lung erst, wenn der Seni­or ver­stirbt bzw. bei Paa­ren der Län­ger­le­ben­de ver­stor­ben ist. Außer­dem garan­tiert der Käu­fer ein lebens­lan­ges Wohn­recht für alle Leib­ren­ten­be­rech­tig­ten. So kann man bis zum Lebens­en­de in der ver­trau­ten Umge­bung woh­nen bleiben.
 
Zugrun­de gelegt wird beim Ankauf der Immo­bi­lie ihr aktu­el­ler Ver­kehrs­wert. Ver­kauft man an die Deut­sche Leib­ren­ten AG, wird der Ver­kehrs­wert von einem unab­hän­gi­gen Gut­ach­ter wie zum Bei­spiel dem TÜV Süd ermit­telt. „Vom Anstieg der Immo­bi­li­en­prei­se­pro­fi­tie­ren auch unse­re Kun­den, und zwar in Form eines bes­se­ren monat­li­chen Leib­ren­ten-Ange­bots oder einer höhe­ren Ein­mal­zah­lung“, sagt Thie­le. „Immo­bi­li­en­ver­mö­gen macht sich so dop­pelt bezahlt: Lebens­lan­ge Wohn­si­cher­heit in den eige­nen vier Wän­den und die Rea­li­sie­rung von Wert­stei­ge­run­gen in einer güns­ti­gen Markt­pha­se.“ Ein wei­te­rer Vor­teil des Leib­ren­ten-Modells: In der Regel ver­pflich­tet sich der neue Eigen­tü­mer, die ange­kauf­te Immo­bi­li­en instand zu hal­ten und dies­be­züg­li­che Kos­ten zu über­neh­men. Weil der Ver­käu­fer von die­ser Last befreit wird, ver­schafft ihm das zusätz­li­chen finan­zi­el­len Spiel­raum. Und soll­te er spä­ter mal in ein Pfle­ge­heim umzie­hen müs­sen, kann er die Immo­bi­lie ver­mie­ten oder von einem Anbie­ter wie der Deut­sche Leib­ren­ten AG auch ver­mie­ten las­sen. So erzielt er Ein­nah­men zusätz­lich zur Leib­ren­te. Selbst dabei pro­fi­tiert er übri­gens von den gestie­ge­nen Immo­bi­li­en­prei­sen, denn: Auch die Mie­ten sind in den letz­ten Jah­ren kräf­tig nach oben geklettert.
 

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Olaf Lies: „Bau­ge­neh­mi­gun­gen sol­len digi­tal, bequem und von über­all gestellt wer­den können”

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Ände­rung der Nie­der­säch­si­schen Bau­ord­nung — Bau­mi­nis­ter Olaf Lies: „Bau­ge­neh­mi­gun­gen sol­len digi­tal, bequem und von über­all gestellt wer­den können”

Mit einer Ände­rung der Nie­der­säch­si­schen Bau­ord­nung sol­len künf­tig über­all in Nie­der­sach­sen Bau­an­trä­ge von zuhau­se aus elek­tro­nisch gestellt und die Ver­fah­ren elek­tro­nisch abge­wi­ckelt wer­den kön­nen. Die Lan­des­re­gie­rung hat am (heu­ti­gen) Diens­tag dem Ent­wurf eines Geset­zes zur Ände­rung der Nie­der­säch­si­schen Bau­ord­nung und des Nie­der­säch­si­schen Denk­mal­schutz­ge­set­zes zuge­stimmt und beschlos­sen, den Ent­wurf zur Ver­bands­be­tei­li­gung frei­zu­ge­ben und den Land­tag hier­über zu unterrichten.

„Ziel ist es, dass dem­nächst jeder sei­ne Bau­ge­neh­mi­gung bequem, kom­plett digi­tal und von über­all bean­tra­gen kann. Die­se Ände­run­gen in der Nie­der­säch­si­schen Bau­ord­nung sind ein ech­ter Mei­len­stein bei der Digi­ta­li­sie­rung von Ver­wal­tungs­ver­fah­ren”, sag­te Bau­mi­nis­ter Olaf Lies. Und auch das Arbei­ten in den Behör­den wer­de sich ändern und schnel­ler wer­den. „Künf­tig wird das par­al­le­le Abar­bei­ten von Anträ­gen inner­halb der Ämter die Regel wer­den. Das bedeu­tet, dass die Anträ­ge nicht mehr nach­ein­an­der in Rei­he abge­ar­bei­tet wer­den müss­ten. Die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter könn­ten dann zu jedem Zeit­punkt die ein­zel­nen, spe­zi­ell ihren Fach­be­reich betref­fen­den Tei­le einer Bau­ge­neh­mi­gung par­al­lel bear­bei­ten”, erläu­ter­te der Minis­ter. Die­ses lie­ge aller­dings in der Orga­ni­sa­ti­ons­ho­heit der Kom­mu­nen. Mit ent­spre­chen­der Soft­ware könn­ten bei­spiels­wei­se auch die Ver­fah­rens­stän­de von den Bau­her­rin­nen und Bau­her­ren ein­ge­se­hen und die Bau­ge­neh­mi­gun­gen abge­ru­fen wer­den. „Durch die Digi­ta­li­sie­rung der Ver­fah­ren läge hier eine enor­me Chan­ce für spür­bar beschleu­nig­te Bearbeitung.”

Die Nie­der­säch­si­sche Bau­ord­nung sei dann das ers­te Fach­ge­setz in Nie­der­sach­sen, das detail­lier­te Rege­lun­gen für ein elek­tro­ni­sches Antrags­ver­fah­ren vor­se­he. Im Vor­der­grund stün­de, für alle Betei­lig­ten ein rechts­si­che­res und effek­ti­ves Ver­fah­ren zu gewähr­leis­ten. „Bau­ge­neh­mi­gungs­ver­fah­ren kön­nen durch die Digi­ta­li­sie­rung effek­ti­ver, schnel­ler und kos­ten­güns­ti­ger durch­ge­führt wer­den”, ver­wies Lies auf die Vor­tei­le. „Am Ende soll jeder sei­ne Bau­ge­neh­mi­gung am sprich­wört­li­chen Küchen­tisch stel­len können.”

„Die nie­der­säch­si­schen Land­krei­se begrü­ßen die über­fäl­li­ge Digi­ta­li­sie­rung des nie­der­säch­si­schen Bau­rechts. Das ist auch ein wich­ti­ger Schritt zur Beschleu­ni­gung der Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren. Wir erhof­fen uns dadurch zudem einen Schub für die Digi­ta­li­sie­rung der öffent­li­chen Ver­wal­tung ins­ge­samt”, kom­men­tier­te NLT-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Hubert Mey­er die Vor­la­ge des Ent­wurfs durch den Bauminister.

In Nie­der­sach­sen gibt es ins­ge­samt rund 100 Bau­ge­neh­mi­gungs­be­hör­den. Laut Lies sind eini­ge Behör­den bereits sehr weit: „Der Land­kreis Osna­brück, der Hei­de­kreis und der Land­kreis Lüchow-Dan­nen­berg sind hier sicher­lich unter den Vor­rei­tern, ande­re ste­hen in den Start­lö­chern oder haben sich schon auf den Weg gemacht.” Mit den geplan­ten Ände­run­gen wür­de das elek­tro­ni­sche Bau­ge­neh­mi­gungs­ver­fah­ren nicht mehr die Aus­nah­me sein. „Ein wich­ti­ger Punkt: Mit der Novel­le machen wir die digi­ta­le Antrags­stel­lung in Nie­der­sach­sen künf­tig zum Regel­ver­fah­ren. Das wird einen Schub auch bei den Bau­ge­neh­mi­gungs­be­hör­den aus­lö­sen, die viel­leicht noch nicht so weit sind.”

Ange­strebt wird, dass die Ände­run­gen gemein­sam mit der Nie­der­säch­si­schen Bau­vor­la­gen­ver­ord­nung am 1. Janu­ar 2022 in Kraft tre­ten. Über­gangs­re­ge­lun­gen sol­len es Bür­ge­rin­nen und Bür­gern sowie den Kom­mu­nen ermög­li­chen, sich auf das neue Ver­fah­ren ein­zu­stel­len. Mit den geplan­ten Ände­run­gen wür­den auch Vor­ga­ben der Euro­päi­schen Uni­on und des Online­zu­gangs­ge­set­zes umgesetzt.

Zahl­rei­che Ver­bän­de haben nun sechs Wochen lang die Mög­lich­keit, ihre Auf­fas­sung über den Ent­wurf dem Bau­mi­nis­te­ri­um mitzuteilen.


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